Nicht so, liebe Stadt Hamm !

Hammerhundefreunde

Die Stadt Hamm praktiziert genau das, was sie den Hammer Hundefreunden vorwirft. Nämlich mangelnde Zusammenarbeit. Nachdem der Artikel im WA über die Verärgerung der Hundefreunde über die plötzliche Flächenveränderung  und Verkleinerung des Hundeplatzes in Pelkum erschien, reagierte ein Sprecher, zuständig für das so genannte Netzwerk der Stadt und den Hundefreunden, in einer Mail über den Artikel. Das Vorgehen der Hundefreunde, bzw. seines ersten Vorsitzenden Martin Klaßen, sei nicht akzeptabel und hätte im Vorfeld mit ihm besprochen werden müssen.

Genau das ist der Punkt. Was der Sprecher der Stadt den Hammer Hundefreunden vorwirft, ist genau das, was die Stadt Hamm praktiziert. Seit der Errichtung der Hundeauslaufflächen ist es in keiner problematischen Situation vorgekommen, dass die Hundefreunde über Änderungen informiert worden sind. Ich erinnere an das Beispiel des Hundeplatzes am Markerburg Burghügel. So wurden wir vor vollendete Tatsachen gestellt, dass sich Politiker und Heimleiter des Altenwohnheimes an der Markerallee geeinigt hatten, einen Zaun zur Einrichtung hinzusetzen, um die Bewohner vor Hunden zu schützen. So ist es jetzt auch im Fall Pelkum eingetreten. Es dürfte schon etwas länger der Stadt bekannt sein, dass sich Graureiher, die von uns auch das ganze Jahr über beobachtet worden sind, dort eine Brutstätte errichtet haben. Dass das der Grund war, die Hundefläche zu verkleinern, haben die Hundefreunde erst am Dienstag, den 11.6.2013 in der angesprochenen Mail des Sprechers erfahren. Auch hier ist im Vorfeld nicht informiert worden, sondern vollendete Tatsachen sind erfolgt.

Abgesehen, dass Graureiher keine Bodenbrüter sind, sondern Baumbrüter, hätte es durchaus eine Einbeziehung der Hundefreunde bedurft, um auch von fachlicher Seite aus das Verhalten der Hunde zu besprechen und mit einzubeziehen. Allein auch daher ist das Verhalten und die Verärgerung der Hundefreunde durchaus zu verstehen und nachzuvollziehen.

Hinzu kommt das Setzen eines gefährlichen Zaunes, die durchaus schwere Verletzungen bei den Hunden im Spiel hervorrufen können. Auch hier wurde in keinster Weise um Rat gefragt.

Der Sprecher der Stadt begründete die Verkleinerung der Hundefläche in Pelkum damit, dass man über die Wiese problemlos bis zum Wald und zur Kolonie der Graureiher gehen kann, weil dort keine Zäune stehen. Die Frage der Hammer Hundefreunde lautet, warum errichtet man dort keinen Zaun, wie es zum Beispiel am Burghügel Mark geschehen ist?

So bleiben die alleinigen Entscheidungen der Stadt sehr fraglich, und ob unter diesem Aspekt eine weitere mögliche Zusammenarbeit erfolgen kann, ohne Verständnisfragen der Akzeptanz, bleibt fraglich.

 

Herringer und Pelkumer
Hundefreunde sind verärgert

Plötzlich trauen die Hundefreunde aus Pelkum und Herringen ihren Augen nicht mehr. Die Hundewiese an der Kamenerstr. ist auf ein Mininimum verkleinert worden. Gerade mal knapp zwei Tennisplätze klein, soll nun den Hunden den entsprechenden Auslauf liefern. Hinzu wurde die Fläche mit einem fast durchsichtigen scharfen Schafszaun eingezäunt, die Verletzungen sind schon vorgeplant.

Wie ist es plötzlich dazu gekommen? Richtig ist, dass die Fläche vor über einem Jahr in den Plänen dokumentiert wurde. Die Gesamtfläche aber gerodet war und als Auslauffläche für Hunde durch Pfähle abgesteckt war. Die Fläche galt als Geheimtipp unter den Hundehaltern und mauserte sich in den letzten Monaten in Form von einem kleinen Besucheransturm.

Ohne Absprache im Netzwerk der Hammer Hundefreunde e.V. und der Stadt sind nun die Betroffenen ohne Anhörung vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Eine Art und Weise, die es nicht zulässt, dass so miteinander umgegangen wird. Wir fordern die Stadt Hamm auf diesbezüglich Gespräche aufzunehmen und die Umstände zu erklären und Verbesserungsvorschläge der Hundehalter zu überprüfen und umzusetzen.

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