Meine Stammbar

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Liebe Freunde und Leser, heute möchte ich mal etwas persönliches in eigener Sache loswerden. Kein Gemecker, keine Probleme. Einfach mal ein kurzer Bericht über die Bar in der ich momentan in diesem schönen Sommer regelmäßig abends anzutreffen bin.
Falls jemand von Euch auch öfter mal ins Westend geht, schaut doch einfach mal. Ihr werdet mich dort mit relativ großer Wahrscheinlichkeit abends draußen sitzend mit einer super leckeren Currywurst entdecken.
Beim Team des Westend möchte ich mich außerdem bedanken für den super netten und schnellen Service, das leckere Essen, und die kleinen Späßchen zwischendurch.
Ihr seid die Besten,
euer Carsten

8. Sattelfest zwischen Hamm und Soest

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Am Sonntag, 21. Juli 2013, fand zum achten Mal das Sattelfest zwischen Hamm und Soest statt. Auf der ca. 40km langen, abgesperrten Strecke tummelten sich zehntausende Radfahrer. Auch Sonderbusse und -züge wurden zwischen Hamm und Soest eingesetzt, sodass es auch möglich war nur in eine Richtung zu fahren und dann mit dem Zug oder Bus wieder zurück. Bei den hochsommerlichen Temperaturen von um die 30°C lief den begeisterten Radfahrern der Schweiss in strömen herunter. Getränke waren natürlich sehr gut nachgefragt.
Wenn ich die Bilder so sehe sollte ich vielleicht doch mal überlegen bis zum nächsten Sommer mal wieder mein Speedybike, das derzeit eigentlich nur verstaubt, herauszuholen und im nächsten Jahr auch bei der Fahrt mitzumachen. 😉

Foto: Denise Figge | Radio Runde Hamm

Demo gegen Rechts am 20.07.2013 in Hamm

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Am Samstag, 20. Juli 2013 fand in der Hammer Innenstadt eine Demonstration des Kreisverbandes der Partei „Die Rechte“ statt.
Parallel dazu marschierte zeitgleich ein Gegendemonstrationszug durch die Hammer Innenstadt. Am Ende der Gegendemonstration waren die Rechten in Sicht- und Hörweite, allerdings abgeschirmt durch massenweise Polizei. Dort erhitzte sich die Stimmung bei den Gegendemonstranten als die Nazis vorbeimaschierten – allerdings gab es keinerlei größere gewalttätige Auseinandersetzungen da die Polizei alles wunderbar unter Kontrolle hatte.
Ich war mittendrin und finde persönlich das diese Gegendemonstration eine sehr gelungene Veranstaltung war.

Hammer AOK Firmenlauf 2013

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Am 11. Juli 2013 fand wieder einmal der Hammer Firmenlauf der AOK statt. Nachdem im Vorjahr nur Carsten für das Team der Radio Runde angetreten war, haben wir in diesem Jahr beide teilgenommen. Allerdings gingen wir dieses Jahr nicht für das Team der Radio Runde sondern für die Lebenshilfe an den Start. Man kann ja schließlich nicht für mehr als ein Team gleichzeitig laufen (oder fahren…) – zumindest nicht offiziell.
Wie auch im vergangenen Jahr war die Veranstalung ein voller Erfolg. 400 Läufer mehr als im vergangenen Jahr (insgesamt etwa 5200) gingen an den Start. Auch sehr viele Zuschauer jubelten uns an der Strecke zu, besonders im Zielbereich war die Stimmung hervorragend.
Wir sind im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei!

ÖPNV Preiserhöhungen zum 1. August

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Die Stadtwerke Hamm hat zum 1. August wieder einmal eine Preiserhöhung angekündigt. Selbst wenn die Preiserhöhung Tarifpolitik der Verkehrsgemeinschaften Münsterland und Ruhr – Lippe geschuldet ist, wäre meiner Ansicht nach die Stadtwerke Hamm in der Lage diese Preiserhöhung nicht an ihre Fahrgäste weiterzugeben.

Das neue Hammer-Abo der Stadtwerke Hamm welche an sozial schwache Menschen die Leistungsberechtigte sind gerichtet ist, ist meiner Ansicht nach alles andere als sozial. Es kostet 35 € monatlich während der Betroffenen Leistungsberechtigte gerade einmal höstens die Hälfte hierfür erhält.

Ich fordere keine neue Tarifstruktur des öffentlichen Personen Nahverkehrs sondern ein sozial Abo welches Leistungsberechtigte auch bezahlen können.

Pressemitteilung der LiNKEN im Rat der Stadt Hamm von Heute.

Fahrpreiserhöhungen ÖPNV

„Selbst wenn die durch die Stadtwerke Hamm angekündigten und zum 1. August in Kraft tretenden Fahrpreiserhöhungen auch der Tarifpolitik der Verkehrsgemeinschaften Münsterland und Ruhr – Lippe geschuldet sind, bleibt die Frage, warum die Stadtwerke diese direkt an die Nutzer des ÖPNV weitergeben“, erläutert Roland Koslowski, Mitglied der Ratsfraktion.

„Bereits bei der Debatte um den Doppelhaushalt 2013/2014 haben wir darauf hingewiesen, dass alle Bürgerinnen und Bürger mit steigenden Gebühren, Fahrpreiserhöhungen und Eintrittsgeldern belastet werden. Das ist zum Einen dem Kommunalhaushalt geschuldet, zum anderen aber auch dem Kommunalen Stärkungspakt. Wir haben bereits zum damaligen Zeitpunkt ein Sozialticket zum Preis von 15,00 € gefordert. Statt eines Sozialtickets nun also Fahrpreiserhöhungen. Das ist das genaue Gegenteil von dem, was durch den ÖPNV erreicht werden soll. Nämlich Mobilität für alle Bürger_innen zu gewährleisten – insbesondere für Menschen, die auf Grund ihres Alters, einer Erkrankung oder Behinderung dringend auf den ÖPNV abgewiesen sind“, so Koslowski weiter.

„Das Bürgerinnen und Bürger doppelt zur Kasse gebeten werden, wird allerdings erst deutlich bei einem Blick in die Bilanz der Stadtwerke Hamm. Die dort eingestellten Rückstellungen in Höhe von 6,2 Millionen € sind nichts weiter als zu erwartende Verluste bei den Kraftwerksbeteiligungen in Uentrop. Statt der spekulativen Gewinne, nun also Verluste – Spekulationsverluste. Würden sich die Stadtwerke auf ihre Kernaufgaben konzentrieren – dazu zählt insbesondere auch Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürgern sicher zu stellen–und auf spekulative Geschäfte verzichten, wären nicht nur Fahrpreiserhöhungen vermeidbar, sondern auch das Sozialticket finanzierbar“, so Koslowski abschließend.

Stadtwerke Hamm lassen Rollstuhlfahrer am Straßenrand stehen

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Als ich heute um 18:21 mit dem Bus der Linie 1 der Stadtwerke Hamm GmbH von der Haltestelle Beverkramenstraße in die Stadt fahren wollte wurde mir der Einstieg in den Bus verweigert.
Wie immer habe ich den Fahrer freundlich gebeten die Rollstuhlrampe herauszuklappen und mir beim Einstieg behilflich zu sein. Als ich den Fahrer das erste Mal drauf ansprach erfolgte keinerlei Reaktion seinerseits. Zunächst ging ich davon aus dass er sich noch um die anderen hinzugestiegenen Fahrgäste kümmerte und mir im Anschluss behilflich sein würde. Als alle weiteren Fahrgäste hinzugestiegen waren und ihre Fahrkarten vorgezeigt oder beim Fahrer gekauft hatten sprach ich ihn erneut an. Auch diesmal bemerkte ich keinerlei Regung seinerseits. Er schloss die Tür und fuhr los.

Sehr geehrter Herr Hegemann, sehr geehrter Herr Veith,
in Zeiten der Inklusion hat Ihr Unternehmen offenbar noch dringenden Nachholbedarf und ein großes Verbesserungspotenzial. Der oben beschriebene Sachverhalt ist alles andere als inklusiv und meiner Ansicht nach nicht tolerabel. Ihr Mitarbeiter in der Leitstelle, dem ich im Anschluss den Sachverhalt direkt geschildert habe, konnte oder wollte mir jedoch in dieser Sache nicht behilflich sein. Er verwies mich freundlich auf die nächstmögliche Busverbindung. Diese war mir jedoch selbst schon bekannt.Unser Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann betont immer wieder die Bedeutung der Inklusion in unserer Gesellschaft. Als Tochtergesellschaft der Stadt sollte Ihr Unternehmen als Musterbeispiel voran gehen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Ich bitte Sie, diese Missstände dringend zu beseitigen und Ihre Mitarbeiter evtl. entsprechend zu schulen oder andere Maßnahmen zu ergreifen.

Bild: Philippe Harig, City-Verkehr.de