Linker Krach in Hamm

Hallo liebe Blogbesucher,

wie Ihr wisst, bin ich in der Kommunalpolitik tief verankert und setzte mich gerne für die Belange meiner Mitbürger und Mitbürgerinnen ein. Die Rechte jeder einzelnen Person sind mir sehr wichtig. Wie Ihr wisst, gehöre ich der Partei „DIE LINKE“ im Kreisverband Hamm an. Es war nun an der Zeit sich auf die Kommunalwahl 2014 vorzubereiten. Leider wurde mir als Mitglied der Partei, nicht die Möglichkeit gegeben aktiv an der Gestaltung des Kommunalwahlprogramms 2014 teilzunehmen . Zur Abstimmung des Kommunalwahlprogramms schreibt die Parteisatzung vor, eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Im Kreisverband Hamm ist Demokratie jedoch ein Fremdwort. Der erste Sprecher des Kreisverbands, Alisan Sengül, benimmt sich wie ein Monarch. Mitgliederrechte werden beschnitten in dem zur Mitgliederversammlung, auf der das Kommunalwahlprogramm 2014 verabschiedet werden sollte, nicht ordnungsgemäß eingeladen wurde. In der mir vorliegenden Einladung, ist kein Beginn der Mitgliederversammlung zu lesen. Leider ist dieses Vorgehen im Kreisverband Hamm gängige Praxis. Herr Alisan Sengül scheint hier schlicht und ergreifend vergessen zu haben, dass der Kreisverband auch noch aktive Mitglieder hat, die aber nicht immer seiner Meinung sind. Ein Demokratisches Grundverständnis hat Herr Sengül nicht. Wer nicht seiner Meinung ist muss weg. Dieses Verhalten ist, wie oben schon erwähnt, leider keine Seltenheit. Führen wir uns nur einmal vor Augen, dass der Geschäftsführende Vorstand aus Marion Josten, Alisan Sengül und Martin Klaßen besteht. Die Partei „DIE LINKE“ ist mit Fraktionsstärke im Rat der Stadt Hamm vertreten. Es ist schon fast nicht notwendig zu erwähnen, dass die Ratsmitglieder auch hier die Zügel in der Hand haben. Der geschäftsführende Vorstand und die Fraktion im Rat der Stadt Hamm lassen sich so wunderbar undemokratisch verbinden. Nicht zu vergessen ist natürlich auch, dass man das nicht ehrenamtlich macht. Der Westfälische Anzeiger hat in der vergangenen Woche bereits darüber berichtet, dass Alisan Sengül als Fraktionsvorsitzender und als Ratsmitglied mindestens 72000 Euro in der vergangenen Legislaturperiode an   Aufwandsentschädigungen erhalten hat. Bei all der Arbeit hat er sogar noch Zeit, sich um die Politik in der Türkei zu kümmern. Hierbei bleibt die Lokalpolitik in Hamm auf der Strecke. Transparenz ist für den Kreisverband Hamm leider ein Fremdwort. Die Integration von Neumitgliedern ist nur so lange gewünscht, wie man keine gegensätzliche Meinung gegenüber dem Vorstand äußert. Ich fordere Herrn Alisan Sengül auf hieraus die notwendigen Konsequenzen zu ziehen und von allen seinen Ämtern und Mandaten mit sofortiger Wirkung zurückzutreten.
Um gemeinsam in Hamm etwas zu verändern, benötigen wir Demokratie und die Meinung aller Bürgerinnen und Bürger. Bitte gehen SIE wählen und machen das Kreuz an der richtigen Stelle.

Carsten Rüther

2 Gedanken zu „Linker Krach in Hamm

  1. So ist das in der SED 2.0
    Schade das noch nicht mit bekommen haben, dass dieses System schon von 25j in der DDR und in der UDSSR versagt hat!!!

  2. Liebe Manuela Karli,
    eine Einladung zur Mitgliederversammlung ohne eine konkrete Zeitangabe, ist keine ordnungsgemäße Einladung. Erst recht nicht, wenn nach dieser Einladung der Termin 5 Tage später stattfinden soll.
    Für Alleinerziehende od. berufstätige Personen, ist es gelegentlich schwierig so zeitnah zu reagieren. So wie es aussieht, sollten die Mitglieder an politischer Willensbildung der „LINKEN“ in Hamm gehindert werden – natürlich von der politischen Führung selbst. Für mich, ein Paradebeispiel von antidemokratischem Verhalten – gerade weil zu diesem Termin das Kommunalwahlprogramm der „LINKEN“ verabschiedet wurde, leider ohne Mitglieder/Mitgliederdiskussion.
    Formal gesehen, hat der Kreisverband „DER LINKEN“ in Hamm kein gültiges Kommunalwahlprogramm.

    Liest man sich die Presssemeldungen der letzten Wochen und Monate zu den „LINKEN“ durch, bekommt man den Eindruck, als handle es sich bei der politischen Führung der „LINKEN“ in Hamm um eine kleine Klicke von „Gierhälsen“ die auf ein Mandat scharf sind, um an die große Kohle zu kommen.
    Mitgliederversammlungen/Mitgliederdiskussionen wirken sich da nur nachteilig für die Elite der „LINKEN“ aus. Wenn ich im „WA“ lese, dass z.B. ein Alisan Sengül als Fraktionsvorsitzender und Ratsmitglied in Hamm 72000€ für die zu Ende gehende Legislaturperiode erhält, ohne Sitzungsgelder, bekomme ich einen „Brechreiz“.

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