Forderung zum Rücktritt | Martin Klaßen

PRESSEMITTELUNG:

Der Sprecher der Partei DIE LINKE. A. Sengül distanziert sich von seinem Geschäftsführer Martin Klaßen, der über die Osterfeiertage auf der Facebook-Seite der Hammer Hundefreunde e. V das Plakat der Hammer FDP Kandidatin Ostermann verunstaltet hat. ,,Unglücklich“ sei es gelaufen und „auf so ein Niveau lassen wir uns nicht herab“, sagte Sengül gestern in der WA Ausgabe. Gleichzeitig sehe er aber keine politische Handhabe gegen Geschäftsführer Martin Klaßen. Dies ist unglaublich! Ich sehe hier ganz klar eine parteischädigende Haltung, die im höchsten Maße untragbar ist. Martin Klaßen ist bisher Repräsentant und aufgrund seines Vorstandsamtes bei den Hammer Hundefreunde eine wie er immer betonte „bekannte Person in der Öffentlichkeit.“ Das Sengül hier keinen politischen Handlungsbedarf sieht, zeigt seinen Führungsstil wieder. Auf so ein Niveau, möchte sich Sengül nicht herablassen denn er sieht sich selbst als König der Partei. Dies ist auch schwer möglich, denn sein Führungsstil ist noch viel schlechter. Sengül lenkt hier von der eigentlichen Problematik seiner Partei Kreisverbandes ab. Das demokratische Grundverständnis im Kreisverband Hamm ist ausschließlich unter seiner Führung volkstümlich gesprochen „vor die Hunde gegangen“. Die Oberbürgermeister-Kandidatin der Linken, Marion Josten, hat in ihrer Vorstellung im Stadtanzeiger selbst gesagt dass sie acht Jahre lang einer Kommunistischen Partei angehörte. Da fragt man sich, ob sie es jetzt erneut versuchen möchte den Kommunismus wieder salonfähig zu machen, einfach abartig möchte ich dazusagen. Josten selbst hat bisher zu den einzelnen Themen-Schwerpunkten des Kommunalwahlprogramms in der Öffentlichkeit wenig Stellung bezogen. Liegt wohl daran, dass derselbe nicht satzungsmäßig ordentlich beschlossen wurde. Abschließend fordere ich hiermit öffentlich den sofortigen Rücktritt des Geschäftsführers Martin Klaßen von allen Parteiämtern. Ebenfalls erwarte ich eine öffentliche Entschuldigung bei der entsprechenden Partei und Person. Das Verhalten von M. Klaßen ist würdelos und nicht akzeptabel.

Podiumsdiskussion der Schutzgemeinschaft Harz IV

DSC_1382Am gestrigen Tag hat die Schutzgemeinschaft eine Podiumsdiskussion veranstaltet.

Folgende Parteien waren vertreten:

Die Linke, CDU, SPD, Die Grünen und die Piraten Partei.

Manuela Kali, 2. Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Harz IV, hat gestern alle Parteien aufgefordert die Schutzgemeinschaft zu unterstützen. Der Vertreter der Partei ‚Die Linke‘, Roland Löhr‘, hatte nach der Aufforderung von Kali gefragt, wie er diese unterstützen kann. Bereits in der Vergangenheit hatte die Schutzgemeinschaft eine Anfrage an den Kreisverband Hamm der Partei ‚Die Linke‘ gestellt, ob sie bei einem Infostand eine gemeinsame Aktion durchführen können. Bei einer internen Abstimmungsrunde hatte Roland Löhr dies abgelehnt. Auf der gestrigen Podiumsdiskussion bot er aber seine Hilfe an. Da frag ich mich, ob er denn überhaupt ehrlich ist. Selbstverständlich habe ich in diesem Moment meine Meinung sachlich geäußert. Roland Löhr hatte dazu keine weitere Äußerungen getätigt und hatte dies dann auch im Raum gelassen. Ich bin der Meinung, dass das nicht gut ist.

DSC_1413Ich fand die Podiumsdiskussion sehr gelungen und fand es sehr schön, dass die Schutzgemeinschaft, mit Sitz in Hamm, so etwas durchgeführt hat.

Aus technischen Gründen wurden einige Teile der Diskussionsrunde nicht veröffentlicht. Selbstverständlich habe ich auch Fragen gestellt.

Fotos: Scharapow

 

Zoff unter Linken geht weiter

linke screenAm 24. April 2014 erschien eine Berichterstattung im Westfälischen Anzeiger zum Thema „Zoff unter Linken geht weiter“.

 

 

Schöne Ostern

554900_310241489046101_587484334_n

Ich wünsche euch ein fantastisches Osterfest!
Genießt die Sonnenstrahlen, sammelt reichlich Ostereier und habt außerdem ein paar schöne Tage mit eurer Familie.

Kommt ein kleines Osterhäschen
und stupst dich an mit seinem Näschen.
Stellt sich auf die Hinterfüße
und bringt dir meine Ostergrüße!

Unbekannt

 

Ich fahre Fahrrad

10014510_633789353370676_3271855978781441467_oSeit einer Woche bin ich offizielles Mitglied beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub in Hamm. Fahrrad und Rollstuhl? Da fragt man sich, ob das überhaupt zusammen passt. Und wieso trete ich in einen Verein ein, obwohl ich auf einem ganz normalen Fahrrad nicht fahren kann. Das ist schon richtig, aber da gibt es eine coole Lösung. Ich muss gar nicht auf ein Fahrrad steigen und kann dennoch Fahrradfahren. Aber auf einer anderen Art und Weise. Die Lösung nennt sich Speedy-Bike. Das schließe ich vorne an meinen Rollstuhl an und kann mich dann, mit der Muskelkraft meiner Arme, fortbewegen. Das ist eine schöne und praktische Sache. Ich warte nur noch auf gutes Wetter und dann kann ich endlich an einigen Radtouren des ADFC Kv. Hamm teilnehmen. Einige Ziele habe ich bereits auch vor mir.. Ich möchte gerne einen Teil der Römer-Lippe-Route und der Panorama-Route der Stadt Hamm befahren. Vielleicht sieht man sich ja bei guten Wetter auf der einen oder anderen Strecke.

Foto: Paul Scharapow

Meine erste Blutspende

20140411_191731Heute vor genau einer Woche  habe ich den Impuls bekommen, Blutspenden zu gehen. Also machte ich mich am Freitag, den 11. April 2014  auf den Weg zum Blutspendedienst Haema in der City-Galerie. Als ich dort ankam, erlebte ich eine Überraschung, denn die Tür zum Aufzug war verschlossen. Ich rechnete damit, dass alles barrierefrei sei. Ich habe mich deshalb natürlich nicht davon abbringen lassen, Blut zu spenden, sondern ich habe mein Handy gezuckt und beim Blutspendedienst angerufen.
Als ich dort angerufen hatte, kam plötzlich die Frage, wieso ich einen Aufzug brauche. Ich erklärte dem jungen Mann , dass dies wegen einer spastischen Lähmung so wäre. Ich wurde weitergeleitet zu einem Arzt, dessen Namen ich mir selbstverständlich gemerkt habe. Dem Herrn Moser erklärte ich auch noch einmal, warum ich im Rollstuhl sitze. Von ihm kam aber nur die Aussage:,,Da sie im Rollstuhl sitzen, ist ihr Blut nicht gut“. Von bisherigen Untersuchungen wusste ich, dass mein Blut einwandfrei ist. Ich habe anschließend um ein Gespräch mit seinem Vorgesetzten gebeten –  die Bitte wurde aber nicht befriedigt. Am Montag habe ich dann in der Haema-Zentrale in Leipzig angerufen und mich offiziell beschwert. Nach einigen Stunden rief mich dann der Vorgesetzte von Herrn Moser zurück und meinte: „Sie können kein Blutspenden, da dies für ihren Kreislauf nicht gut ist.“ Diese Diagnose wurde mir einfach so mitgeteilt, ohne das ich von einem Arzt untersucht wurde. Da frage ich mich, ob die Medizin mittlerweile so weit ist, dass mein Gesundheitszustand am Telefon analysiert werden kann. Am besagten Freitag bin ich dann zum Spendemobil des DRK gefahren. Dort wurde ich herzlich aufgenommen. Wir haben es geschafft, mich dort hoch zu befördern, obwohl das Mobil nicht barrierefrei ist. Im Blutspendemobil habe ich erfolgreich 528 Gramm Blut gespendet. Meinem Kreislauf ging es bis heute übrigens mehr als gut und ich hatte keinerlei Probleme.                             Foto: Scharapow

Mahnwache am Zirkus Charles Knie

20140415_140613

Am gestrigen Sonntag von 10:00 – 16.30 Uhr fand eine Mahnwache beim Zirkus Charles Knie, der momentan hier in Hamm seine Manege geöffnet hat. Die Demonstration fand unter dem Motto ,,Wildtiere raus aus dem Zirkus“ statt. Die Demonstranten haben sich versammelt, um gegen die Haltung von Tieren zu Demonstrieren . Die Bürger, die sich dort versammelt haben, sind der Meinung, dass es keine artgerechte Haltung von Tieren im Zirkus geben kann. Die Haltung von Wildtieren ist noch mehr Tierquälerei, heißt es von Seiten der Demonstranten. Der Tierschutzverein Hamm war auch vor Ort. Auch die Tierschutzorganisation PETA Deutschland erhebt schwere Vorwürfe. Ein Sprecher von PETA sagte: „Der ständige Städtewechsel und die langen Standzeiten auf den Transportern, bedeuten einen tierquälerischen Umgang. In 17 Ländern ist es bereits verboten, Wildtiere im Zirkus zu halten.“

Foto: Scharapow

Sozialhilfe kommt bei den Bürgern nicht an

Foto: Paul Scharapow

Es gibt schon wieder ein Thema, das nicht sehr erfreulich ist. Es betrifft nicht nur viele Hammer, sondern auch viele Bürger aus Deutschland. Es geht darum, dass die Sozialhilfe bei vielen Bürgern nicht ankommt bzw. dass das Geld schon nach ein paar Tagen ausgegeben ist. Weder bei den Kindern noch bei den Vermietern oder den Stromanbietern kommt das Geld an. Es wird meist anderweitig ausgegeben. Das sieht auch Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) so. Der Oberbürgermeister fordert deshalb auch eine Änderung der Auszahlungspraxis an Hilfeempfänger. „Die meisten Leute denken, dass sie selbst wissen wie sie ihr Geld am besten ausgeben können, das ist aber der große Denkfehler von  Hartz IV“, sagte der Verwaltungschef des Job Centers in Hamm. „Wenn das zweite Handy angeschafft wird und für das Kind nicht einmal der eine Euro Beitrag für das warme Mittagessen da ist, dann stimmt etwas in der Praxis nicht“, meint  Hunsteger-Petermann. Dies muss sich unbedingt ändern und das sehen wir denke ich alle so. Es wird mit dem KPV – Landesvorstand diskutiert was man in der Praxis ändern kann, damit alles wieder seine Richtigkeit hat und dann wird das denke ich auch seine gute Wendung nehmen. Ein Beispiel ist, dass das Geld für die Wohn- sowie Strom- und Wasserkosten direkt an Vermieter und Energieversorger zu überwiesen wird.  Die Zahlen der Kinder die hier in Hamm Sozialhilfe beziehen sind auch sehr erschreckend. Von 31.000 Kindern und Jugendlichen unter 18 sind es 7000 , das sind 22,4%. Im Bezirk Mitte sind es besonders viele Leute, nämlich 40 % d.h jedes vierte Kind. Im Gegensatz zum letzten Jahr sind die Zahlen um ganze 25% gestiegen. Ich hoffe das schnell für Abschaffung  gesorgt wird und es den Kindern dann besser geht , weil das Geld wieder ordentlich an kommt.

Foto: Scharapow

 

Frühlingsfest in Hamm

fruehlingsfest

Heute ist schon wieder Freitag, das heißt Wochenende. Alles schön und gut aber der Sonntag kommt schneller als es einem lieb ist. Apropros Sonntag, vergangenen Sonntag war in der Hammer Innenstadt Frühlingsfest mit verkaufsoffenem Sonntag. Das Frühlingsfest lockte mit dem Motto ,, Hamm klimafreundlich mobil “ in die Innenstadt. Zahlreiche Menschen tummelten sich durch die Innenstadt, durch die Bahnhofstraße und den Willy-Brandt-Platz. An einigen Stellen stellten Mitarbeiter der Fuge den Hammer Bürgern fragen zu deren Verkehrsverhalten. An anderer Stelle dagegen waren PS-starke Motoren zu finden und die Hersteller informierten über Elektroautos. Viele Bürger waren aber nicht nur wegen den Autos in der Stadt sondern sie machten einfach das gewohnte, wie shoppen oder einen leckeren Kaffee im Café zu trinken. Bei dem tollen Wetter waren natürlich auch ein paar Zweirad Händler vor Ort. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub, der auch vor Ort war, informierte über Fahrräder und alles was dazu gehört . Alles in allem war es ein sehr schöner Sonntag.

Foto: Scharapow