Meine neue Antriebshilfe

Viele von Euch wissen ja, dass ich extrem viel mit dem Rollstuhl unterwegs bin. Das ist für mich sehr anstrengend, wenn ich einige Termine war nehmen muss. Mein Rollstuhl ist kein elektrischer Rollstuhl, sondern muss von Muskelkraft ins Rollen gebracht werden. Nach einiger Recherche habe ich eine elektrische Antriebshilfe im Internet gefunden. Nachdem ich bei der Krankenkasse nachgefragt habe, ob die Antriebshilfe von ihnen finanziert wird, erhielt ich einige Monate später das gewünschte Produkt. Die fertigen Räder werden an meinen Rollstuhl montiert. Über eine Fernbedienung habe ich die Möglichkeit die Stärke des Antriebs einzustellen. Der Rollstuhl fährt nicht von alleine, sondern ich muss ein wenig die Räder bewegen und auch beidseitig den Rollstuhl zum Rollen bringen. Automatisch unterstützen mich die Räder dabei. Das ist auf jeden Fall eine coole Sache. Die Krankenkasse investiert in diese Räder rund 8000 Euro. Schön, dass es eine so tolle Idee gibt. Jetzt kommt mir aber eine Frage und damit verbundenes ein kleines Problem auf… Ich arbeite von morgens bis spät abends. Wann soll ich denn die Zeit dafür finden, meine Räder nachzurüsten?

Sturmtief „Niklas“

Roller
Foto: Scharapow

Heute Nacht bin ich erschreckenderweise aufgewacht. Der Grund für das Aufwachen waren die stürmischen Verhältnisse außerhalb meines Hauses. Der Wind zischte auf der Straße und ich merkte ein Gänsehautgefühl. Das Sturmtief „Niklas“ war dafür verantwortlich. Einige Minuten später schlief ich wieder ein. Als ich am heutigen Morgen aufwachte, sah ich den stürmischen Regen und die Leute auf der Straße kämpften beim Gehen gegen den Wind. Viele Sachen flogen weg – so auch Hüte und Mützen. Während ich in meinem warmen Zimmer saß und die Leute auf der Straße beobachtete, liefen sie den Mützen und Hüten hinterher. Auch bei uns im Garten sind einige Gartenzwerge weggeflogen. Diese musste meine Mutter wieder aufsammeln und erstmal in der Garage schützen. Zur Mittagszeit habe ich wieder viele Polizei- und Feuerwehrsirenen gehört. Die Einsatzkräfte sind zu etlichen Einsätzen gefahren und mussten viele Sachen absperren, damit keine Menschen Verletzungen erleiden. Auch der Bahnverkehr in NRW war davon stark betroffen. Zwischenzeitlich gab es Züge, die entweder komplett ausfielen oder 120 Minuten Verspätung hatten. Somit blieben viele Reisende am Bahnhof hängen und mussten warten und warten… Am Hauptbahnhof sind sogar einige Mopeds umgefallen. Um mich auf der Straße fortzubewegen, ist das auch für mich sehr schwer. Am heutigen Tage war ich auf Grund einiger Termine mit meinem Rolli unterwegs. Beziehungsweise ich hatte vor alleine mit dem Rolli meine Termine war zunehmen. Gegen den Wind zu laufen ist echt schwierig, aber gegen den Wind zu fahren ist für mich persönlich unmöglich. Obwohl ich jahrelange Erfahrung damit habe, rollte ich jedes Mal zurück. So musste meine Mutter mich von Termin zu Termin fahren.

E-Post-Service

Ich habe mich nun zu einer neueren Form des Briefkastens entschieden. Ich schreibe meine Briefe an meinem Computer und lasse sie dann per e-post verschicken. Vor jedem Versand zeigt die Post die Portokosten an. Das RestGuthaben ist stets in Echt¬zeit einsehbar. Nach¬richten an Post¬Adressen druckt die Post aus und stellt sie per Briefträger zu. Dieser nimmt dann ganz normal seinen Weg und stellt dann den Brief dem Empfänger zu. Es ist definitiv leichter für mich, denn ich muss nun nicht mehr zur Post fahren und brauche mich auch nicht mehr überraschen lassen, ob die Post nun offen hat oder nicht. Aber auch das Pech mit der Briefmarke habe ich nicht mehr. In der Vergangenheit musste ich entweder an einem behindertenfreundlichen Automaten die Briefmarke ausdrucken oder mir am Schalter während der regulären Öffnungszeiten eine oder mehrere Briefmarken aushändigen lassen. Und das alles mit Bargeld. Alles läuft nun über den e-post-Service, den ich nun in der Zukunft ausschließlich nutzen werde. So kann ich alle postalischen Wege sparen und alle Erledigungen, die damit zusammenhängen, einfach und problemlos von zu Hause steuern. Da ich so oder so ein Freund des Zuhause arbeiten bin, befriedigt die Post so meine Bedürfnisse. Auch der Posteingang läuft automatisch. Alle Briefe, die bei der Post eingehen, werden von Maschinen anonym gescant und in meinen Posteingangsordner gelegt. So erhalte ich meine Post sogar noch früher, als bisher über den postalischen Weg und kann es direkt über meinen PC oder wenn ich unterwegs bin über mein Smartphone lesen. Alle originalen Briefe werden eine Woche lang gesammelt und anschließend an mich gesendet. Für diesen Service nimmt die Post rund 15 Euro im Monat. Dieses Geld ist für mich definitiv dafür wert, denn ich spare Zeit, Arbeit und damit verbundener Stress. Ich bin der Meinung, dass sich die Deutsche Post eine sehr gute Idee einfallen ließ und damit eine gute Sache auf den deutschen Markt geschaffen hat.

Meine Meinung zum Flugzeugabsturz

Flugzeug
Symbolbild: Scharapow

Vor einigen Tagen hat mich über meine Tagesschauapplikation eine EILMELDUNG erreicht, worüber ich sehr geschockt war. In dieser Nachricht war der Flugzeugabsturz der Germanwingsmaschine in den Alpen enthalten. Schweren Herzens musste ich die Nachricht zur Kenntnis nehmen. 150 Menschen sind gestorben. In den ersten Tagen gab es von verschiedenen Medien einige Spekulationen zum Grund des Absturzes. Nach dem die Blackbox von Spezialkräften gefunden worden ist und diese auch ausgewertet worden ist, konnte ich es kaum glauben. Der Co-Pilot hatte den Piloten nicht mehr ins Cockpit gelassen und somit absichtlich die Maschine zum Absturz gebracht. Ein Mensch ist dafür verantwortlich, dass 149 weitere unschuldige Passagiere und Crewmitglieder gestorben sind. Wenn ich mich mit diesem Thema sehr zeitaufwendig beschäftige, dann kommen mir mehrere Fragen auf…. Wieso hat der Co-Pilot es einfach so entschieden, die Maschine explodieren zu lassen? Wieso gab es im Vorfeld keine „2-Menschen im Cockpit“-Regelung? Was denken die Eltern von 16 Schülerinnen und Schülern, die das ganze Leben noch vor sich hatten und auf Grund eines psychisch kranken Typen von einer auf die andere Sekunde das Leben verloren haben. Oder gab es doch technische Probleme am Flugzeug? Die Antwort auf diese Frage werden sicherlich die Spezialkräfte haben. Trotz dieser Sache bin ich der Meinung, dass man mit einem sicheren Gefühl in die Flugzeuge, die in Deutschland landen, einsteigen soll. Man sollte nicht nun das Bedürfnis haben zu meckern und nicht mit dem Flugzeug fliegen. Auch ich bin bereits in der Vergangenheit mit dem Flugzeug geflogen und werde es in der Zukunft auch tun!