Glasfaser in Hamm

350 Kilometer. So viel Glasfaserkabel hat die Stadtwerke Hamm und die Helinet inzwischen in Hamm verlegt. Mehr als 3500 Haushalte und 275 Firmen sind bisher an das Netz angeschlossen. Bis zu 1000 MBit/Sek sind derzeit schon möglich.

Besonders die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine stabile und schnelle Internetverbindung ist, damit man auch im Home-Office vernünftig arbeiten kann. Im Gegensatz zu anderen Anbietern ist der Anschluss der Helinet symmetrisch, wie es in der Fachsprache heißt. Das bedeutet, dass man mit der gleichen Geschwindigkeit hochladen kann wie man auch herunterladen kann. Das ist bei den meisten konventionellen Anschlüssen wie DSL oder Kabel nicht der Fall.

Für Menschen, die im Homeoffice arbeiten, hat das deutliche Vorteile. So werden beispielsweise E-Mails mit großen Dateien im Anhang deutlich schneller verschickt aber auch die Verbindung über Zoom und ähnliche Programme ist stabiler. Außerdem ist es mit einer solchen Anbindung auch problemlos möglich, gleichzeitig noch auf weiteren Geräten Streams laufen zu haben, Online-Gaming zu betreiben oder ähnliches, ohne dass dabei die Bandbreite großartig beeinflusst würde. Es ist also gar kein Problem im Home-Office zu arbeiten während der Rest der Familie Filme auf den bekannten Streaming-Plattformen schaut, online spielt oder ebenfalls eine Videokonferenz laufen hat.

Der Ausbau des Glasfasernetzes ist besonders wichtig für Firmen, aber eben, wie man an der Situation seit 2020 gemerkt hat, auch für Menschen im Homeoffice. Es ist daher absolut lobenswert, dass die Stadtwerke Hamm und die Helinet den Ausbau so zügig voran treiben.

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