E-Post-Service

Ich habe mich nun zu einer neueren Form des Briefkastens entschieden. Ich schreibe meine Briefe an meinem Computer und lasse sie dann per e-post verschicken. Vor jedem Versand zeigt die Post die Portokosten an. Das RestGuthaben ist stets in Echt¬zeit einsehbar. Nach¬richten an Post¬Adressen druckt die Post aus und stellt sie per Briefträger zu. Dieser nimmt dann ganz normal seinen Weg und stellt dann den Brief dem Empfänger zu. Es ist definitiv leichter für mich, denn ich muss nun nicht mehr zur Post fahren und brauche mich auch nicht mehr überraschen lassen, ob die Post nun offen hat oder nicht. Aber auch das Pech mit der Briefmarke habe ich nicht mehr. In der Vergangenheit musste ich entweder an einem behindertenfreundlichen Automaten die Briefmarke ausdrucken oder mir am Schalter während der regulären Öffnungszeiten eine oder mehrere Briefmarken aushändigen lassen. Und das alles mit Bargeld. Alles läuft nun über den e-post-Service, den ich nun in der Zukunft ausschließlich nutzen werde. So kann ich alle postalischen Wege sparen und alle Erledigungen, die damit zusammenhängen, einfach und problemlos von zu Hause steuern. Da ich so oder so ein Freund des Zuhause arbeiten bin, befriedigt die Post so meine Bedürfnisse. Auch der Posteingang läuft automatisch. Alle Briefe, die bei der Post eingehen, werden von Maschinen anonym gescant und in meinen Posteingangsordner gelegt. So erhalte ich meine Post sogar noch früher, als bisher über den postalischen Weg und kann es direkt über meinen PC oder wenn ich unterwegs bin über mein Smartphone lesen. Alle originalen Briefe werden eine Woche lang gesammelt und anschließend an mich gesendet. Für diesen Service nimmt die Post rund 15 Euro im Monat. Dieses Geld ist für mich definitiv dafür wert, denn ich spare Zeit, Arbeit und damit verbundener Stress. Ich bin der Meinung, dass sich die Deutsche Post eine sehr gute Idee einfallen ließ und damit eine gute Sache auf den deutschen Markt geschaffen hat.

Meine erste Übernachtung im B&B Hotel Dortmund

B&B Hotel

Ich bin wieder online 🙂
Da ich mich beruflich anders orientiert habe und viel arbeiten musste, ist es mir erst jetzt gelungen ein wenig zu schreiben…
Wie ihr ja wisst, reise ich sehr gerne.
Egal ob mit dem Familienwohnmobil oder mit der Bahn.
Am Samstag habe ich wieder die Gelegenheit genutzt, um ein wenig abzuschalten und die Stadt Dortmund nachts mit meinem Rolly zu erkunden.
Gemeinsam mit einem guten Freund haben wir eine Cocktailtour durch die Dortmundercity gemacht und somit viele verschiedene Cocktails probiert.
Da es Nachts schwer ist wieder nach Hamm zu fahren, haben wir uns ein günstiges Doppelbettzimmer im B&B Hotel Dortmund-Messe reservieren & buchen lassen.
Das Hotel ist voll ausgestattet mit kostenlosem SKY-TV, Klimaanlage, die haben wir fuer diese Nacht auch gebraucht, weil diese auch Wärme produziert,  WLAN, kostenlose Parkplätze etc.
Klasse Hotel mit 2 Sternen und Rundum-Service.
Sehr zu empfehlen!! 🙂

Ich fahre Fahrrad

10014510_633789353370676_3271855978781441467_oSeit einer Woche bin ich offizielles Mitglied beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub in Hamm. Fahrrad und Rollstuhl? Da fragt man sich, ob das überhaupt zusammen passt. Und wieso trete ich in einen Verein ein, obwohl ich auf einem ganz normalen Fahrrad nicht fahren kann. Das ist schon richtig, aber da gibt es eine coole Lösung. Ich muss gar nicht auf ein Fahrrad steigen und kann dennoch Fahrradfahren. Aber auf einer anderen Art und Weise. Die Lösung nennt sich Speedy-Bike. Das schließe ich vorne an meinen Rollstuhl an und kann mich dann, mit der Muskelkraft meiner Arme, fortbewegen. Das ist eine schöne und praktische Sache. Ich warte nur noch auf gutes Wetter und dann kann ich endlich an einigen Radtouren des ADFC Kv. Hamm teilnehmen. Einige Ziele habe ich bereits auch vor mir.. Ich möchte gerne einen Teil der Römer-Lippe-Route und der Panorama-Route der Stadt Hamm befahren. Vielleicht sieht man sich ja bei guten Wetter auf der einen oder anderen Strecke.

Foto: Paul Scharapow

Meine erste Blutspende

20140411_191731Heute vor genau einer Woche  habe ich den Impuls bekommen, Blutspenden zu gehen. Also machte ich mich am Freitag, den 11. April 2014  auf den Weg zum Blutspendedienst Haema in der City-Galerie. Als ich dort ankam, erlebte ich eine Überraschung, denn die Tür zum Aufzug war verschlossen. Ich rechnete damit, dass alles barrierefrei sei. Ich habe mich deshalb natürlich nicht davon abbringen lassen, Blut zu spenden, sondern ich habe mein Handy gezuckt und beim Blutspendedienst angerufen.
Als ich dort angerufen hatte, kam plötzlich die Frage, wieso ich einen Aufzug brauche. Ich erklärte dem jungen Mann , dass dies wegen einer spastischen Lähmung so wäre. Ich wurde weitergeleitet zu einem Arzt, dessen Namen ich mir selbstverständlich gemerkt habe. Dem Herrn Moser erklärte ich auch noch einmal, warum ich im Rollstuhl sitze. Von ihm kam aber nur die Aussage:,,Da sie im Rollstuhl sitzen, ist ihr Blut nicht gut“. Von bisherigen Untersuchungen wusste ich, dass mein Blut einwandfrei ist. Ich habe anschließend um ein Gespräch mit seinem Vorgesetzten gebeten –  die Bitte wurde aber nicht befriedigt. Am Montag habe ich dann in der Haema-Zentrale in Leipzig angerufen und mich offiziell beschwert. Nach einigen Stunden rief mich dann der Vorgesetzte von Herrn Moser zurück und meinte: „Sie können kein Blutspenden, da dies für ihren Kreislauf nicht gut ist.“ Diese Diagnose wurde mir einfach so mitgeteilt, ohne das ich von einem Arzt untersucht wurde. Da frage ich mich, ob die Medizin mittlerweile so weit ist, dass mein Gesundheitszustand am Telefon analysiert werden kann. Am besagten Freitag bin ich dann zum Spendemobil des DRK gefahren. Dort wurde ich herzlich aufgenommen. Wir haben es geschafft, mich dort hoch zu befördern, obwohl das Mobil nicht barrierefrei ist. Im Blutspendemobil habe ich erfolgreich 528 Gramm Blut gespendet. Meinem Kreislauf ging es bis heute übrigens mehr als gut und ich hatte keinerlei Probleme.                             Foto: Scharapow

Spitzeneis in Herringen

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Donnerstag war ja bekanntlich Meteorologischer Frühlingsanfang.
Frühlingsanfang bedeutet natürlich:
Bessere Laune, wärmere Temperaturen, Eis schmeckt besser… Es gibt so viel was den Frühling ausmacht. Aber zum Thema Eis habe ich etwas für euch: Es gibt da ein Café namens ,,Kuhbar“. Dieses Café ist in Herringen am Marktplatz zu finden. Die Kuhbar gibt es jetzt seit rund zwei Jahren in Hamm. Vor einem Jahr ist das Café dann zum Herringer Marktplatz umgezogen. Seitdem bin ich zwischendurch mal da und genieße einen Café oder ein Eis. Das Eis dort ist meiner Meinung nach das Beste in Hamm und Umgebung . Ich kann es nur empfehlen dort mal vorbeizuschauen und das Eis zu probieren. Das Café ist modern eingerichtet und bietet im Sommer Platz, sich draußen in die Sonne zu setzen und ein Eis zu schlecken. Die Preise stimmen außerdem auch. Im Winter gibt es auch heiße Waffeln und warme Getränke. Hinzu kommt, dass die Kuhbar fast das ganze Jahr über geöffnet hat. Also vielleicht sieht man sich mal. Bis dahin!

Foto: Scharapow

Neueröffnung des Manhattan auf der Meile

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Nach langer Zeit habe ich mich dazu entschieden, mal einen schönen und entspannten Abend mit Freunden zu verbringen. Durch Flyer- und Plakataktionen und durch das Internet habe ich von einer Wiedereröffnungsparty im Manhattan auf der Meile erfahren. Da das Manhattan mehrere Wochen wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war hat es mich natürlich gereizt den Club in einem neuen Look wiederzusehen. Als ich in den Club reingefahren bin strahlte es in einem ganz neuen Glanz! Neue trendige Dekoration und viel heller war der Club als vorher.  Man merkt, dass das Manhattan jetzt eine ganz andere Zielgruppe ansprechen möchte.  Außerdem ist die Disko auf der Südstraße jetzt unter neuer Geschäftsleitung. Ich persönlich hatte einen sehr positiven Eindruck. Das Manhattan ist  meiner  Meinung nach für jeden etwas, der gerne laute Musik hört und mit Mitmenschen aus den unterschiedlichsten Altersklassen feiert. Hinzu kommt noch, dass ich mir die Preisliste angeschaut habe und ich kann sagen, dass es wirklich sehr kostengünstig  ist.  Rund 500 Besucher feierten am Freitag.  Im Großen und Ganzen ist der Club nur zu empfehlen. Der Eingang verfügt zwar über Treppen, das Personal hilft aber gerne Rollstuhlfahrern beim Eingang. Ich werde jetzt auch zwischendurch mal dort vorbeischauen und vielleicht trifft man ja den einen oder anderen von Euch und kommt ins Gespräch. Ich würde mich echt freuen.

Foto: Scharapow

Bahnhof Heessen bald endlich barrierefrei?

justus-moor-bahnhof-heessen-infostand

Bereits seit einigen Jahren gibt es Pläne für einen barrierefreien Ausbau des Heessener Bahnhofs. Die Heessener SPD legt jetzt noch eine Schippe drauf und plant einen Durchbruch unter den Gleisen und einen zweiten Ausgang auf der anderen Seite, zum Landwehrwinkel hin. Damit lenkt die SPD erneut das Augenmerk auf den, längst überfälligen, barrierefreien Ausbau des Heessener Bahnhofs.
Aus der eigenen Erfahrung heraus können wir bedauerlicherweise bestätigen, dass noch längst nicht jeder Bahnhof barrierefrei ist. Als Rollstuhlfahrer steht man leider immer wieder vor großen Problemen bei Reisen mit der Bahn. Der Start der Bahnfahrt ist oft barrierefrei, am Zielbahnhof steht man aber oft vor dem großen Problem dass es keine Aufzüge gibt sondern nur Treppen, die nicht ohne größere Hilfe überwunden werden können.
In diesem Sinne finden wir die Planungen der SPD zum Umbau des Heessener Bahnhofs sehr begrüßenswert und hoffen dass die Pläne in naher Zukunft umgesetzt werden.
Interview mit Justus Moor, Vorsitzender der Heessener SPD zum Thema

Barrierefreies Fitnesstraining

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Als ich in der letzten Zeit regelmäßig stundenlang an Wahlkampfveranstaltungen teilgenommen habe fiel mir auf, dass ich inzwischen nicht mehr besonders gut in Form war. Ich dachte mir nur „Hey, das kann doch nicht sein. Da musst du wohl mal wieder trainieren gehen…“.
Also machte ich mich hier in Hamm auf die Suche nach einem Fitnessstudio, das barrierefrei ist und in dem man sich auch mit den Besonderheiten und Schwierigkeiten, die auftreten wenn man als Rollstuhlfahrer in einem Fitnessstudio trainieren möchte, auskennen und sich auf die Situation entsprechend einstellen.
Nachdem ich Probetrainings bei verschiedenen Studios gemacht hatte wurde ich schließlich an der Hafenstraße bei FitX fündig.
Das Studio befindet sich in dem ehemaligen Baumarkt-Gebäude, das einige Zeit lang leer gestanden hatte nachdem der Baumarkt in einen Neubau an der Östingstraße gezogen war.
Der ein oder andere sagt dazu ja, dass er deshalb ein wenig das Gefühl habe in einer Lagerhalle zu trainieren, für mich ist das aber Ideal. Das ganze Studio ist ebenerdig, es gibt nicht wie in anderen Betrieben Trainingsräume auf verschiedenen Etagen die nur per Treppe erreichbar sind. Das Personal war mir gegenüber bisher auch immer sehr nett und freundlich – und vor allem wirkten die Mitarbeiter sehr kompetent und hilfsbereit.
Ich werde dabei bleiben und dort weiter trainieren. Falls der eine oder andere von Euch Lust hat mal mitzutrainieren (vielleicht fällt ja jetzt auch dem ein oder anderen auf, dass die Bierchen und der Grillfleisch im Sommer doch ganz gut angesetzt haben) meldet Euch doch einfach bei mir, kommt mal mit und schaut euch den Laden mal an!

Ein Besuch am Flughafen

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Am Dienstag dieser Woche verschlug es mich gemeinsam mit 2 Freunden zum Düsseldorfer Flughafen. Das Wetter war gut, wenn auch etwas durchwachsen. Es war nicht zu warm und nicht zu kalt, so dass wir es auf der Besucherterrasse gut aushalten konnten. Es ist immer wieder beeindruckend die Abläufe auf so einem Flughafen zu beobachten, sowohl im Terminalgebäude als auch auf dem Rollfeld. Auch in den gastronomischen Betrieben im Terminal kann man sehr angenehm sitzen und das rege Treiben des Flughafens beobachten – wenn auch der Kaffee bei Starbucks ein wenig teuer ist, aber das weiss man ja. Dafür ist er auch wirklich gut.
Desweiteren fiel mir auf, dass einer meiner Freunde absolut recht hatte als er mir davon berichtete dass dieser Flughafen ein absolutes Vorbild in Sachen Barrierefreiheit ist. Kurze Wege, keine großen Umwege um Aufzüge zu erreichen, sogar der SkyTrain (Hängebahn zum Flughafenbahnhof) ist durch ausgeklappte Rampen perfekt ausgestattet.
So eine vorbildliche Barrierefreiheit würde ich mir auch von anderen großen öffentlichen Gebäuden wünschen.

Meine Stammbar

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Liebe Freunde und Leser, heute möchte ich mal etwas persönliches in eigener Sache loswerden. Kein Gemecker, keine Probleme. Einfach mal ein kurzer Bericht über die Bar in der ich momentan in diesem schönen Sommer regelmäßig abends anzutreffen bin.
Falls jemand von Euch auch öfter mal ins Westend geht, schaut doch einfach mal. Ihr werdet mich dort mit relativ großer Wahrscheinlichkeit abends draußen sitzend mit einer super leckeren Currywurst entdecken.
Beim Team des Westend möchte ich mich außerdem bedanken für den super netten und schnellen Service, das leckere Essen, und die kleinen Späßchen zwischendurch.
Ihr seid die Besten,
euer Carsten