Hoeneß hinter schwedischen Gardinen

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Uli Hoeneß… Diesen Namen habe ich in den letzten Tagen sehr oft in den Medien gehört. Steuerhinterziehung? Da war doch was. Ganze vier Tage hat es gedauert bis er dann gestern zu drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Er wurde in insgesamt 7 Fällen vom Landgericht München schuldig gesprochen. Er hat Steuern im Gesamtwert von 27,2 Millionen € hinterzogen und dadurch hat er einen Gewinn von insgesamt 130 Millionen € gemacht. Gestern hieß es noch, sein Verteidiger würde Revision einlegen, doch heute dann die Überraschung: Er wird keine Revision einlegen und die Haftstrafe wird von seiner Seite aus anerkannt .
Ich bin der Meinung, dass dreieinhalb Jahre einfach zu wenig sind. Wo bleiben die deutschen Gesetze? Wieso müssen Leute wie Uli Hoeneß für nur dreieinhalb Jahre in den Bau und nicht für länger? Ja sogar seine Selbstanzeige wurde vom Gericht als Unvollständig eingestuft. Was ich ja persönlich gar nicht verstehe ist, dass der Anwalt des Sportmanagers Revision einlegen wollte. Das einzig positive an dem Fall Uli Hoeneß ist meiner Meinung nach, dass er das Gerichtsurteil anerkennt und nicht in Revision gehen wird. Aber wieso blieb das Gericht deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft ? Fragen über Fragen… Da werde ich mir meinen Teil wirklich selber denken müssen.

Foto: Harald Bischoff, Wikimedia Commons

Drosselungspläne gestoppt

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Das Kölner Landgericht stoppte jüngst die Drosselungspläne der Telekom. Der Konzern hatte Anfang des Jahres angekündigt, in Zukunft nur noch eingeschränkte Flatrates anzubieten die nach 75GB verbrauchtem Volumen von der Geschwindigkeit her enorm gedrosselt werden sollten.
Dem schob das Landgericht Köln nun einen Riegel vor.
Die geplante Mogelpackung der Telekom darf zunächst nicht angeboten werden. Das Gericht begründet diese Entscheidung damit, dass der Begriff „Flatrate“ sich eingebürgert hat als Bezeichnung für Pauschaltarife bei denen es weder zeitliche noch volumenbasierte Einschränkungen gibt. Es ist jedoch davon auszugehen dass die Deutsche Telekom gegen das Urteil Berufung einlegen wird. Das Urteil ist bislang noch nicht rechtskräftig. Wir werden in den nächsten Tagen sehen wie es weitergeht…

Auftakt-Solidaritätskundgebung für Inge Hannemann

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Die lokale Tageszeitung hat (genauso wie auch dieser Blog) bereits auf die heutige Solidaritätskundgebung für Inge Hannemann hingewiesen. Die Hamburgerin wurde von ihrem Arbeitgeber, dem Jobcenter Hamburg-Altona, von Ihrer Arbeit freigestellt weil sie sich um ihre „Kunden“, oder wie sie selbst mittlerweile sagt Leistungsberechtigten vorbildlich gekümmert hat.
Aus diesem Grund hatten sich heute etwa 30 Teilnehmer mit verschiedenen politischen Hintergründen vor dem Jobcenter in Hamm zu dieser Solidaritätskundgebung eingefunden. Sehr viele Menschen bekamen den Anlass der Kundgebung mit als sie zufällig vorbeikamen.
Meiner Ansicht nach war es eine sehr gelungene Veranstaltung.

 

Solidaritätskundgebung für Inge Hannemann

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Am kommenden Mittwoch, 26. Juni 2013, findet um 12 Uhr am Teichweg 1 vor dem kommunalen Job-Center Hamm eine Solidaritätskundgebung für Inge Hannemann statt, die von der Hartz-IV-Schutzgemeinschaft angemeldet wurde.
Der Fall Inge Hannemann ist in den letzten Wochen bundesweit durch die Medien gegangen. Die ehemalige Job-Center-Mitarbeiterin aus Hamburg-Altona hatte sich geweigert Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger auszusprechen, die nicht zu Terminen erschienen oder Jobs ablehnten. Sie äußerte sich öffentlich eindeutig als Gegnerin des Systems Hartz IV und wurde daraufhin von ihrem Arbeitgeber vorläufig vom Dienst freigestellt.
Wir möchten mit der geplanten Veranstaltung am Mittwoch unsere Solidarität mit Inge Hannemann bekunden und deutlich machen, dass wir ihr handeln absolut richtig finden und nachvollziehen können. Wir hoffen, dass einige von euch auch zu uns stoßen werden. Je mehr, desto besser!

Hier geht’s zur Veranstaltungsseite bei Facebook und hier geht’s zur Gruppe „Nicht mit mir liebe Stadt Hamm“.

Foto: HammWiki.de

Plakat-Horror beim Horror-Zirkus

Der „Circus des Horrors“, ein Besuchermagnet mit über 60-70%iger Auslastung, erlebte bei seinem Gastspiel in Hamm eine böse Überraschung. Die Stadt stellte eine „Knolle“ über 1500 Euro aus, da die Werbeplakate in den Straßen nicht vorschriftsgemäß ausgehangen waren. Dies ist meiner Meinung nach eine unfassbare Haltung.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
eine touristische Attraktion in Hamm hat unsere Stadt mehr als nötig. Das Erste an das die Stadtverwaltung denkt scheint die Frage zu sein wie sie daraus Profit schlagen kann. Da kommt eine „Knolle“ über 1500 Euro im Zuge der leeren Kassen nur recht. Sicher ist dass der Zirkus kein zweites Mal nach Hamm kommen wird, da Hamm mal wieder nicht in positiver Erinnerung steht.
Hiermit möchte ich sie auffordern die „Knolle“ zurückzunehmen und sich öffentlich zu entschuldigen.
Hochachtungsvoll,
Ihr Carsten Rüther

„Nicht mit mir liebe Stadt Hamm“

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…unter diesem Namen gibt es seit kurzem eine Gruppe bei Facebook in der sich Bürger unserer Stadt zusammen gefunden haben um sich über Probleme in Hamm auszutauschen. Gründer der Gruppe, Mario Bock, fühlt sich von der Stadtverwaltung seiner Heimatstadt Hamm, die zugleich sein Arbeitgeber gewesen ist, über den Tisch gezogen. Dies nahm er zum Anlass Social Media Networking zu nutzen um anderen Mitbürgern die Gelegenheit zu geben ihrem Ärger mit der Stadtverwaltung Luft zu machen. Die Gruppe hat bereits über 400 Mitglieder die sich rege und interessiert austauschen. Wenn Ihr selbst Mitglied der Gruppe werden möchtet geht es hier entlang zur Gruppe: „Nicht mit mir liebe Stadt Hamm“ auf Facebook

1. Mai: „Tag der Arbeit“ oder „Tag der nicht gezahlten Arbeitslosenversicherung“?

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„1. Mai, Tag der Arbeit für mich der Tag der nichtgezahlten Arbeitslosenversicherung !
Ich habe es mir nicht nehmen lassen mich bei unserem Oberbürgermeister Herr Hunsteger-Petermann (CDU) zu bedanken.
Man beachte meine Botschaft …….0% Danke für die Abzocke durch die Stadt Hamm.“
so Mario Bock nach der Maikundgebung von DGB und Gewerkschaften in der Hammer Innenstadt.
Die Veranstaltung war gut gelungen, es waren sehr viele Mitbürger unserer Stadt vor Ort. Mario Bock möchte ich an dieser Stelle Mut und Kraft für seinen weiteren Weg zur Gerechtigkeit wünschen.