100. Geburtstag des Hammer Stadthafens

DSC_3266Passend zu den warmen Temperaturen, die seit dem Wochenende herrschen, kann man jetzt auch draußen wieder mehr unternehmen. So war es auch am Wochenende für 10.000 Hammer Bürger. Am Sonntag versammelten sich diese rund um das Gelände am Hafenamt. Das Gelände war von morgens bis in den späten Abend gut gefüllt. Am Nachmittag fand das bekannte Aktivita-Drachenbootrennen statt . Man konnte sich des weiteren über die Geschichte des Datteln-Hamm-Kanals informieren. Außerdem wurden Hafenrundfahrten mit Bus und Schiff angeboten. Besonders die Schiffsrundfahrten kamen sehr gut an. Die Santa-Monika, die Platz für rund 300 Gäste bietet, war bis zum Abend immer voll besetzt. Höhepunkt war aber der Auftritt der Zillertaler Schürzenjäger, die die Fans mit Musik am Abend begeisterten.

Foto: Paul Scharapow 

 

8. Sattelfest zwischen Hamm und Soest

sattelfest2013
Am Sonntag, 21. Juli 2013, fand zum achten Mal das Sattelfest zwischen Hamm und Soest statt. Auf der ca. 40km langen, abgesperrten Strecke tummelten sich zehntausende Radfahrer. Auch Sonderbusse und -züge wurden zwischen Hamm und Soest eingesetzt, sodass es auch möglich war nur in eine Richtung zu fahren und dann mit dem Zug oder Bus wieder zurück. Bei den hochsommerlichen Temperaturen von um die 30°C lief den begeisterten Radfahrern der Schweiss in strömen herunter. Getränke waren natürlich sehr gut nachgefragt.
Wenn ich die Bilder so sehe sollte ich vielleicht doch mal überlegen bis zum nächsten Sommer mal wieder mein Speedybike, das derzeit eigentlich nur verstaubt, herauszuholen und im nächsten Jahr auch bei der Fahrt mitzumachen. 😉

Foto: Denise Figge | Radio Runde Hamm

Stadtwerke Hamm lassen Rollstuhlfahrer am Straßenrand stehen

hako21
Als ich heute um 18:21 mit dem Bus der Linie 1 der Stadtwerke Hamm GmbH von der Haltestelle Beverkramenstraße in die Stadt fahren wollte wurde mir der Einstieg in den Bus verweigert.
Wie immer habe ich den Fahrer freundlich gebeten die Rollstuhlrampe herauszuklappen und mir beim Einstieg behilflich zu sein. Als ich den Fahrer das erste Mal drauf ansprach erfolgte keinerlei Reaktion seinerseits. Zunächst ging ich davon aus dass er sich noch um die anderen hinzugestiegenen Fahrgäste kümmerte und mir im Anschluss behilflich sein würde. Als alle weiteren Fahrgäste hinzugestiegen waren und ihre Fahrkarten vorgezeigt oder beim Fahrer gekauft hatten sprach ich ihn erneut an. Auch diesmal bemerkte ich keinerlei Regung seinerseits. Er schloss die Tür und fuhr los.

Sehr geehrter Herr Hegemann, sehr geehrter Herr Veith,
in Zeiten der Inklusion hat Ihr Unternehmen offenbar noch dringenden Nachholbedarf und ein großes Verbesserungspotenzial. Der oben beschriebene Sachverhalt ist alles andere als inklusiv und meiner Ansicht nach nicht tolerabel. Ihr Mitarbeiter in der Leitstelle, dem ich im Anschluss den Sachverhalt direkt geschildert habe, konnte oder wollte mir jedoch in dieser Sache nicht behilflich sein. Er verwies mich freundlich auf die nächstmögliche Busverbindung. Diese war mir jedoch selbst schon bekannt.Unser Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann betont immer wieder die Bedeutung der Inklusion in unserer Gesellschaft. Als Tochtergesellschaft der Stadt sollte Ihr Unternehmen als Musterbeispiel voran gehen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Ich bitte Sie, diese Missstände dringend zu beseitigen und Ihre Mitarbeiter evtl. entsprechend zu schulen oder andere Maßnahmen zu ergreifen.

Bild: Philippe Harig, City-Verkehr.de