Drosselungspläne gestoppt

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Das Kölner Landgericht stoppte jüngst die Drosselungspläne der Telekom. Der Konzern hatte Anfang des Jahres angekündigt, in Zukunft nur noch eingeschränkte Flatrates anzubieten die nach 75GB verbrauchtem Volumen von der Geschwindigkeit her enorm gedrosselt werden sollten.
Dem schob das Landgericht Köln nun einen Riegel vor.
Die geplante Mogelpackung der Telekom darf zunächst nicht angeboten werden. Das Gericht begründet diese Entscheidung damit, dass der Begriff „Flatrate“ sich eingebürgert hat als Bezeichnung für Pauschaltarife bei denen es weder zeitliche noch volumenbasierte Einschränkungen gibt. Es ist jedoch davon auszugehen dass die Deutsche Telekom gegen das Urteil Berufung einlegen wird. Das Urteil ist bislang noch nicht rechtskräftig. Wir werden in den nächsten Tagen sehen wie es weitergeht…

Telekom: Flatrate weiterhin verfügbar gegen Aufpreis

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Internetnutzer mit großem Verbrauch an Datenvolumen müssen sich in den kommenden Jahren auf eine massive Preissteigerung einstellen. Wie heute in den Medien bekannt gegeben wurde werden User, die die 75GB Sperre (wir berichteten) umgehen möchten einen Aufpreis von etwa 10 bis 20 Euro im Monat in kauf nehmen. Konzernchef René Obermann betonte das eine genaue Preisangabe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich sei. Weiterhin gab er an dass bei der aktuellen Preisgestaltung der Netzausbau in den nächsten Jahren nicht sichergestellt werden könne. Desweiteren sagte Telekom Deutschland-Chef Niek Jan van Damme sagte dazu „Jeder der den Wasserhahn laufen lässt muss dafür bezahlen.“.

Meiner Ansicht nach wird in den kommenden Jahren die herkömmliche Technologie der analogen Telefonanschlüsse und ISDN-Anschlüsse auf die neue IP-basierende NGN-Technologie umgestellt werden. Hierdurch erreichen wir ein hohes Maß an Flexibilität. Zum Beispiel bei einem Umzug ist es ohne weiteren Aufwand seitens des Telefonanbieters möglich direkt seine Rufnummer mitzunehmen. Im Rahmen dieser Umstellung und auch wegen weiterer hinzugekommener Dienste (SmartTV, Entertain,…) wird der Netzausbau weiter vorangetrieben werden müssen. Dies kostet eine Menge Geld, das derzeit bei den sehr günstigen Preisen kaum wieder eingespielt werden kann.

Telekom-Drosselung: Aufregung übertrieben

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Die Deutsche Telekom bietet seit heute nur noch Volumen-Flatrates für ihre Neukunden an. In den letzten Tagen war die Aufregung hierüber sehr groß.
Die größte Volumen-Flatrate der Telekom beinhaltet seit heute 75GB Traffic. Diese Datenmenge ist für den normalen Hausgebrauch (normales Surfverhalten) im Monat nicht zu erreichen. Selbst bei starker Beanspruchung der neuen medialen Dienste (Internet-TV) stellt dies keine Einschränkung dar.
Lediglich Internetnutzer die gerne die Möglichkeiten des illegalen Downloadens von Filmen und Software nutzen dürfte diese 75GB-Beschränkung ein wenig in ihrem Treiben zurückhalten. Wer das Internet ganz normal für legale Dinge verwendet kommt meiner Erfahrung nach im Monat normalerweise nicht über 50-60GB.