Sozialhilfe kommt bei den Bürgern nicht an

Foto: Paul Scharapow

Es gibt schon wieder ein Thema, das nicht sehr erfreulich ist. Es betrifft nicht nur viele Hammer, sondern auch viele Bürger aus Deutschland. Es geht darum, dass die Sozialhilfe bei vielen Bürgern nicht ankommt bzw. dass das Geld schon nach ein paar Tagen ausgegeben ist. Weder bei den Kindern noch bei den Vermietern oder den Stromanbietern kommt das Geld an. Es wird meist anderweitig ausgegeben. Das sieht auch Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) so. Der Oberbürgermeister fordert deshalb auch eine Änderung der Auszahlungspraxis an Hilfeempfänger. „Die meisten Leute denken, dass sie selbst wissen wie sie ihr Geld am besten ausgeben können, das ist aber der große Denkfehler von  Hartz IV“, sagte der Verwaltungschef des Job Centers in Hamm. „Wenn das zweite Handy angeschafft wird und für das Kind nicht einmal der eine Euro Beitrag für das warme Mittagessen da ist, dann stimmt etwas in der Praxis nicht“, meint  Hunsteger-Petermann. Dies muss sich unbedingt ändern und das sehen wir denke ich alle so. Es wird mit dem KPV – Landesvorstand diskutiert was man in der Praxis ändern kann, damit alles wieder seine Richtigkeit hat und dann wird das denke ich auch seine gute Wendung nehmen. Ein Beispiel ist, dass das Geld für die Wohn- sowie Strom- und Wasserkosten direkt an Vermieter und Energieversorger zu überwiesen wird.  Die Zahlen der Kinder die hier in Hamm Sozialhilfe beziehen sind auch sehr erschreckend. Von 31.000 Kindern und Jugendlichen unter 18 sind es 7000 , das sind 22,4%. Im Bezirk Mitte sind es besonders viele Leute, nämlich 40 % d.h jedes vierte Kind. Im Gegensatz zum letzten Jahr sind die Zahlen um ganze 25% gestiegen. Ich hoffe das schnell für Abschaffung  gesorgt wird und es den Kindern dann besser geht , weil das Geld wieder ordentlich an kommt.

Foto: Scharapow

 

Stadtwerke Hamm lassen Rollstuhlfahrer am Straßenrand stehen

hako21
Als ich heute um 18:21 mit dem Bus der Linie 1 der Stadtwerke Hamm GmbH von der Haltestelle Beverkramenstraße in die Stadt fahren wollte wurde mir der Einstieg in den Bus verweigert.
Wie immer habe ich den Fahrer freundlich gebeten die Rollstuhlrampe herauszuklappen und mir beim Einstieg behilflich zu sein. Als ich den Fahrer das erste Mal drauf ansprach erfolgte keinerlei Reaktion seinerseits. Zunächst ging ich davon aus dass er sich noch um die anderen hinzugestiegenen Fahrgäste kümmerte und mir im Anschluss behilflich sein würde. Als alle weiteren Fahrgäste hinzugestiegen waren und ihre Fahrkarten vorgezeigt oder beim Fahrer gekauft hatten sprach ich ihn erneut an. Auch diesmal bemerkte ich keinerlei Regung seinerseits. Er schloss die Tür und fuhr los.

Sehr geehrter Herr Hegemann, sehr geehrter Herr Veith,
in Zeiten der Inklusion hat Ihr Unternehmen offenbar noch dringenden Nachholbedarf und ein großes Verbesserungspotenzial. Der oben beschriebene Sachverhalt ist alles andere als inklusiv und meiner Ansicht nach nicht tolerabel. Ihr Mitarbeiter in der Leitstelle, dem ich im Anschluss den Sachverhalt direkt geschildert habe, konnte oder wollte mir jedoch in dieser Sache nicht behilflich sein. Er verwies mich freundlich auf die nächstmögliche Busverbindung. Diese war mir jedoch selbst schon bekannt.Unser Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann betont immer wieder die Bedeutung der Inklusion in unserer Gesellschaft. Als Tochtergesellschaft der Stadt sollte Ihr Unternehmen als Musterbeispiel voran gehen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Ich bitte Sie, diese Missstände dringend zu beseitigen und Ihre Mitarbeiter evtl. entsprechend zu schulen oder andere Maßnahmen zu ergreifen.

Bild: Philippe Harig, City-Verkehr.de