Mai Kundgebung in Hamm

Gestern fand die Maikundgebung im Lutherviertel statt. Dort gab es kurze Gespräche zwischen Roland Koslowski von den Linken, Dennis Kocker von der SPD, Ralf Kern von den Piraten und noch ein paar anderen Parteimitgliedern. Am Abend, als ich ein wenig im Internet Surfte, bemerkte ich, dass in der Facebook Gruppe:,,Nicht mit mir liebe Stadt Hamm“ gerade ein wenig darüber diskutiert wurde. Ein User wollte wissen, ob der Oberbürgermeisterkandidat Dennis Kocker sich eine Zusammenarbeit mit den Linken vorstellen könnte. Die Antwort folgte prompt: ,,Die Linke hat jetzt zwei mal eine Zusammenarbeit über die Presse abgelehnt, zuletzt bei der Podiumsdiskussion bei den Aleviten .
Die Antwort war dem User nicht ganz genug und so frage er: „Bist du der Meinung, dass diese Typen verlässlich und vertrauenswürdig sind ?“ Dennis Kocker sagte darauf:,,Aufgrund der derzeitigen Aussagen, ein klares Nein.“ Also eine Zusammenarbeit mit den Linken wird es nicht geben. Dennoch möchte Dennis Kocker wenn es möglich sei, einen Parteiwechsel in Hamm erlangen. Dazu sagte er folgendes: „Ich habe klar gesagt, dass ich, wenn es eine Möglichkeit gibt, einen Politikwechsel zu erlangen will und dabei möchte ich mit allen Demokraten reden“. Es kommt mir auf die Inhalte und das Wohl der Hammer Bürger an. Dazu muss aber Ehrlichkeit und Verlässlichkeit auch bei den handelnden Akteuren vorhanden sein. Das gilt für alle Parteien, die in dieser Stadt Verantwortung tragen wollen.

Demo gegen Rechts am 20.07.2013 in Hamm

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Am Samstag, 20. Juli 2013 fand in der Hammer Innenstadt eine Demonstration des Kreisverbandes der Partei „Die Rechte“ statt.
Parallel dazu marschierte zeitgleich ein Gegendemonstrationszug durch die Hammer Innenstadt. Am Ende der Gegendemonstration waren die Rechten in Sicht- und Hörweite, allerdings abgeschirmt durch massenweise Polizei. Dort erhitzte sich die Stimmung bei den Gegendemonstranten als die Nazis vorbeimaschierten – allerdings gab es keinerlei größere gewalttätige Auseinandersetzungen da die Polizei alles wunderbar unter Kontrolle hatte.
Ich war mittendrin und finde persönlich das diese Gegendemonstration eine sehr gelungene Veranstaltung war.

Auftakt-Solidaritätskundgebung für Inge Hannemann

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Die lokale Tageszeitung hat (genauso wie auch dieser Blog) bereits auf die heutige Solidaritätskundgebung für Inge Hannemann hingewiesen. Die Hamburgerin wurde von ihrem Arbeitgeber, dem Jobcenter Hamburg-Altona, von Ihrer Arbeit freigestellt weil sie sich um ihre „Kunden“, oder wie sie selbst mittlerweile sagt Leistungsberechtigten vorbildlich gekümmert hat.
Aus diesem Grund hatten sich heute etwa 30 Teilnehmer mit verschiedenen politischen Hintergründen vor dem Jobcenter in Hamm zu dieser Solidaritätskundgebung eingefunden. Sehr viele Menschen bekamen den Anlass der Kundgebung mit als sie zufällig vorbeikamen.
Meiner Ansicht nach war es eine sehr gelungene Veranstaltung.

 

Solidaritätskundgebung für Inge Hannemann

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Am kommenden Mittwoch, 26. Juni 2013, findet um 12 Uhr am Teichweg 1 vor dem kommunalen Job-Center Hamm eine Solidaritätskundgebung für Inge Hannemann statt, die von der Hartz-IV-Schutzgemeinschaft angemeldet wurde.
Der Fall Inge Hannemann ist in den letzten Wochen bundesweit durch die Medien gegangen. Die ehemalige Job-Center-Mitarbeiterin aus Hamburg-Altona hatte sich geweigert Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger auszusprechen, die nicht zu Terminen erschienen oder Jobs ablehnten. Sie äußerte sich öffentlich eindeutig als Gegnerin des Systems Hartz IV und wurde daraufhin von ihrem Arbeitgeber vorläufig vom Dienst freigestellt.
Wir möchten mit der geplanten Veranstaltung am Mittwoch unsere Solidarität mit Inge Hannemann bekunden und deutlich machen, dass wir ihr handeln absolut richtig finden und nachvollziehen können. Wir hoffen, dass einige von euch auch zu uns stoßen werden. Je mehr, desto besser!

Hier geht’s zur Veranstaltungsseite bei Facebook und hier geht’s zur Gruppe „Nicht mit mir liebe Stadt Hamm“.

Foto: HammWiki.de