Bundestag kritisiert Drosselungs-Pläne

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Die Linken-Fraktion möchte angesichts der heftigen Diskussion  über die Flatrate-Drosselung der Telekom die Netzneutralität endlich gesetzlich regeln und wird von der Opposition grundsätzlich unterstützt. Halina Wawzyniak kritisierte bei der 1. Lesung der Bundestagsinitiative im Namen der Antragsteller vor allem am Vorhaben des Rosa Riesen, „Managed Services“ wie den eigenen TV-Dienst Entertain nicht auf das monatliche Datenvolumen anrechnen zu wollen. Damit signalisierte  der Bonner Konzern, dass diese „irgendwie keine normalen netzbasierten Dienste“ seien. Doch mit dem Prinzip des offenen Internets hat „das alles nichts mehr zu tun“.

 

Telekom-Drosselung: Aufregung übertrieben

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Die Deutsche Telekom bietet seit heute nur noch Volumen-Flatrates für ihre Neukunden an. In den letzten Tagen war die Aufregung hierüber sehr groß.
Die größte Volumen-Flatrate der Telekom beinhaltet seit heute 75GB Traffic. Diese Datenmenge ist für den normalen Hausgebrauch (normales Surfverhalten) im Monat nicht zu erreichen. Selbst bei starker Beanspruchung der neuen medialen Dienste (Internet-TV) stellt dies keine Einschränkung dar.
Lediglich Internetnutzer die gerne die Möglichkeiten des illegalen Downloadens von Filmen und Software nutzen dürfte diese 75GB-Beschränkung ein wenig in ihrem Treiben zurückhalten. Wer das Internet ganz normal für legale Dinge verwendet kommt meiner Erfahrung nach im Monat normalerweise nicht über 50-60GB.